Weil Bilder die Seele prägen.
Was wir sehen, hinterlässt Eindrücke in unserem Gehirn. Bilder prägen sich ein und so prägen sie uns. Sie dringen tief in unser Inneres. Auch Fernsehbilder erreichen unser Herz und unsere Seele. Je kleiner Kinder sind, desto eindrücklicher sind Fernsehbilder. Weil ihre Herzen noch weniger geprägt sind als die von Jugendlichen oder Erwachsenen, entfalten die Bilder, die sie aufnehmen, eine wesentlich größere Prägekraft.
Entscheidend ist daher, welche Bilder Kinder sehen – und wie viele Bilder sie sehen. Zu viele Bilder kann ihre Seele nicht verarbeiten. Deshalb sollten Eltern gut auswählen, was Kinder im Fernsehen ansehen, und sorgsam darauf achten, wie lange sie fernsehen.
Kinder im Vorschulalter sollten nie länger als eine Stunde fernsehen. Sicher lässt sich keine pauschale Fernsehzeit für alle Kinder festlegen. Eine halbe Stunde ist aber ein gutes Maß – und das zu festen vereinbarten Zeiten, etwa dreimal pro Woche.
Kinder brauchen Zeit, um das Gesehene zu verarbeiten. Ihre Fantasie muss die Bilder in ihren Kosmos einordnen. Lassen wir ihnen dafür keine Zeit und begleiten sie nicht, entsteht ein Chaos in ihrer Seele. Die Folgen sind langfristig erheblich:
Sie können sich nicht konzentrieren, sind innerlich und äußerlich unausgeglichen, nervös und mit der Zeit stumpft ihre Fantasie ab. Das wirkt sich langfristig auch auf ihre schulischen Leistungen aus.



